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Jugendfeuerwehr nimmt an Orientierungsmarsch in Altenberge teil

Morgens um 9 Uhr war Antreten beim Gerätehaus. Zehn Gruppen aus Altenberge, Nordwalde, Horstmar, Hörstel, Ochtrup, Saerbeck, Rheine, Hopsten, Mettingen und Lotte nahmen an dem Wettstreit teil. Zwischen zehn und 17 Jahren waren die Teilnehmer alt. „Wichtig ist auch das Auftreten der Jugendlichen. Da soll kein wilder Haufen durch den Ort rennen“, schilderten Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Klose und Markus Engelke, der die Altenberger Jugendfeuerwehr leitet. Insgesamt waren am Samstag etwa 130 Nachwuchswehrleute unterwegs. Es ging über eine Strecke von zehn Kilometern. In zwei Etappen führte der Weg an neun Stationen vorbei, wo es verschiedene Aufgaben zu bewältigen galt. Die Aufgaben hatten sich die Gastteams ausgedacht.

Die Altenberger Wehr stellte die Materialien zur Verfügung. Da mussten Kisten an einer Wand entlang quer gestapelt werden. Nur im Team schaffte man es, die Schwerkraft zu überlisten. Und die Wippe, die durch Hebegeräte so gefühlvoll bewegt werden musste, dass eine Rolle die Seite wechselte, ohne herunter zu fallen, schulte das technische Verständnis. Mittags gab es nach der ersten Runde Verpflegung für alle.

Im Kreis Steinfurt fand der Wettbewerb jetzt zum 26. Mal statt. „Wir haben das 1992 von einer befreundeten Wehr aus Schleswig-Holstein abgeguckt“, erzählt Klose. Vier Mal war Altenberge schon Ausrichter.

Zur Siegerehrung waren dann auch Bürgermeister Jochen Paus, Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier und Guido Roters, Leiter der Altenberger Feuerwehr, anwesend. Sie lobten die Jugendlichen und bedankten sich für deren Teilnahme.

Die Auswertung funktionierte mit Hilfe von Whats­App und PC sehr schnell. Dafür sorgte Jelle Blankestijn, seit August Bufdi bei der Altenberger Wehr. Mit einem freundschaftlichen Seitenhieb verkündete Klose als Sieger des Wanderpokals die Jugendwehr aus Nordwalde. Zweiter wurden die Altenberger Jugendlichen. Platz drei belegte der Ochtruper Nachwuchs.

„Ich hoffe, es hat Spaß gemacht und wir sehen uns alle demnächst bei der Kreisalarmübung wieder“, wünschte sich Kreisbrandmeister Meier.

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